Stellenausschreibung 2016

BUDDHISMUS im WESTEN sucht für das WALDHAUS am LAACHER SEE: MITARBEITER-IN, Bereich Verwaltung und Koordination

Das Waldhaus feiert 2016 sein 30 jähriges Bestehen. Seit dem Auszug des Gründers Paul Köppler wird das Waldhaus vorwiegend mit dem Modell eines Teams mit verschiedenen Kompetenzen geführt. Nun ist eine Stelle frei geworden und zugleich sollen die Weichen für ein neues Management gestellt werden. Dafür suchen wir jemand, der sich in folgenden Aufgaben bewähren möchte:

Selbständige Arbeit mit Schwerpunkt im Bereich Verwaltung, Kursanmeldung, Datenbank und Kontakt mit Lehrer-innen, jedoch flexibel im Einsatz für andere Bereiche wie Küche, Einkauf, Reinigung, Garten u.a. Nach und nach soll dann als wichtige Aufgabe die Koordination im Haus übertragen werden, eine Art Hausleitung mit Blick auf alle Aufgaben, Fähigkeit zur Planung, Einteilung und Förderung der Kommunikation zwischen allen Bereichen.

Wir erwarten:

O Interesse und Wertschätzung für den buddhistischen Weg der Achtsamkeit und Einsicht, mit dem Bestreben, die Arbeit sowie den Kontakt mit den Lehrern als kostbare Gelegenheit zu nehmen, die eigene Praxis zu vertiefen.

O Die Fähigkeit, in den verschiedenen Bereichen einer Dienstleistung selbständig tätig zu sein. Diese Bereiche sind: Einkauf, Kochen, Reinigung, Verwaltung, Daten pflegen, Anmeldung und Kontakt mit Teilnehmer-innen und Lehrer-innen, Programmgestaltung, Renovierung und Finanzen.

O Die Bereitschaft, diese Bereiche zu überblicken und zu koordinieren und Präsenz (vor allem bei den Kursen und an den Wochenenden) zu zeigen.

O Ein freundlicher und einfühlsamer Umgang mit den Teilnehmer-innen, dem Team und die  Fähigkeit der Zusammenarbeit. Ein guter und harmonischer Umgang mit sich, mit anderen und mit allen Schwierigkeiten.

O Grundlegende kaufmännische Kenntnisse, wirtschaftliches Denken und unternehmerischer Geist.

O Wichtig: Du musst nicht alle diese Gebiete kennen und können und Fehler sind erlaubt. Es genügt die Bereitschaft, sich Kenntnisse anzueignen und aus den Fehlern zu lernen.

Wir bieten:

O Ein qualifiziertes Team von Mitarbeitern (Köche, Verwaltung, Hausmeister…), die selbständig arbeiten und Einarbeitung (Probezeit) durch das bisherige Team und Leitung, ohne Zeitdruck, mit regelmäßigen Teamsitzungen.

O Der gemeinnützige Verein hat einen Vorstand von derzeit 7 Mitgliedern, die die grundlegenden Linien der Arbeit vorgeben (laut Satzung) und dich auf dem Weg zur Selbständigkeit unterstützen.

O Eine Wohnung in einem separaten Anbau im Waldhaus (derzeit noch nicht frei).

O Kontakt mit vielen außergewöhnlichen Lehrer-innen und dadurch die Chance, eine Fülle von Lehren und Methoden kennenzulernen. Durch Begegnung, Teilnahme an Vorträgen und Übung und Beratung bekommt man wertvolle Anregungen für die Vertiefung der eigenen Praxis.

O Gehalt: Am Anfang bieten wir den derzeit bei uns üblichen Stundenlohn für ca. 25 Wochenstunden, der je nach Verantwortung erhöht werden kann.
Es ist denkbar, dass diese Aufgabe mehr und mehr zu einer Selbständigkeit führt und schließlich in der Funktion eines/er Geschäftsführer-in mündet, der/die nur noch dem Vorstand verantwortlich ist. Gefragt ist daher von Anfang an die Bereitschaft, das Seminarhaus später wie ein selbständiger Unternehmer zu führen, die/der über die Finanzen, Gehälter und Anstellungen entscheiden kann, wenn sicher gestellt ist, dass eine wirtschaftlich erfolgreiche Führung gegeben  ist.

Resümee:
Man könnt vielleicht denken, dass diese Arbeit eine sehr große Herausforderung ist, bei der man viel können muss und wenig verdient. Ruth Denison sagte einmal zu mir, dass man mit der Leitung solcher Häuser im Äußeren nicht viel bekommt, aber zugleich mit keiner anderen Aufgabe innerlich so wachsen muss und kann.
Im Grunde ist es eine nette kleine doch besondere Arbeitsstelle, mit einfachen Aufgaben, mit Wohnung in der Natur, mit Freiräumen, mit lieben Menschen, mit der Freude zu sehen, wie andere tiefe Erfahrungen machen. Man könnte sich bewusst machen, dass man kaum eine Arbeitsstelle finden wird, die einem soviel kostbare Gelegenheit zu Begegnung und Praxis mit Lehrer-innen bietet. Wenn Du dafür bereit bist, wirst Du hier jeden Tag viele gute Samen für dein Wachstum bekommen.  Mit dieser langfristigen Stellung bekommt man Verdienste, deren Wirkung man schon bald im eigenen Leben erfahren wird.
Vielleicht könnte aber noch ein Punkt entscheidend sein: Niemand wird bestreiten, dass im Waldhaus in 30 Jahren unendlich viel Positives im Sinn einer buddhistischen Geistesbildung geschehen ist. Es ist Zeit, dass sich jüngere Menschen auf dem geistigen Weg finden, die dieses wertvolle Kapital nutzen und diese „Vision“ weiter entwickeln, zum Wohl unserer Gesellschaft und aller Wesen.

Für den Vorstand
Paul Köppler

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